3 Februar
- sviatoslav turkanyk
- vor 2 Stunden
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Wir wussten, dass es bei Temperaturen unter -20 Grad wieder einen Angriff von Russland geben würde. Heute haben wir die ganze Nacht nicht geschlafen. Wir haben die Explosionen gehört und in den Nachrichten gelesen, welche Raketen und Drohnen in welcher Anzahl von wo nach wo fliegen. Also wieder kalte Häuser, wenig Licht und nicht immer Wasser.
Aber das Schrecklichste ist, dass jemand die Sonne nie wieder sehen wird.
Und alle, die noch leben, müssen aufstehen und ihre Arbeit tun.
Wir haben die Eltern gebeten, ihre Kinder später zur Schule zu bringen. Damit sie nach dem Angriff etwas schlafen können. In so kurzer Zeit kann man zwar keine Kraft tanken, aber so muss man nicht wie ein Zombie herumlaufen.
Und jetzt sind wir alle zusammen in der Schule. Wir lernen, unterhalten uns, die jüngeren Schüler spielen. Und wir kommen wieder zu Kräften. Das Wiedersehen nach solchen Angriffen erinnert uns einmal mehr daran, warum wir nicht aufgeben und nicht verzweifeln.
Außerdem wird das Leben unserer Schule von vielen internationalen Freunden unterstützt. Dafür sind wir ihnen sehr dankbar.












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