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21. Januar

  • Autorenbild: sviatoslav turkanyk
    sviatoslav turkanyk
  • 20. Jan.
  • 1 Min. Lesezeit

Nach den Weihnachtsferien nahm Borysfen den Live-Betrieb wieder auf. Die Eltern waren froh, dass die Lehrer endlich die Verantwortung für die Erziehung ihrer Kinder mit ihnen teilen würden. Sie schickten ihre Kinder gerne wieder zur Schule.


Allerdings wurden wir bald darauf bei minus 20 Grad von einem Terroranschlag aus Russland heimgesucht. Viele Schulen mussten ihre Ferien verlängern, da sie gleichzeitig Heizung, Wasser und Strom verloren hatten.


Wir setzten jedoch unsere Arbeit in der Schule fort, da wir dank internationaler Spender über einen Generator, einen Wechselrichter und Batterien verfügten. Für viele Kinder wurde die Schule zu einem Ort, an dem es warm, hell und gemütlich war und an dem es leckeres Essen gab. Denn zu Hause war es kalt. Einige von ihnen mussten in Schlafsäcken schlafen, Zelte im Wohnzimmer aufstellen und drinnen Handschuhe tragen. Da wir das wussten, konnten wir nicht in die Ferien gehen. Wir wollten unseren Schulfamilien zuverlässige Unterstützung bieten.


So wurde unsere Schule für uns alle zu einer Festung namens „Borysfen”. Jeden Tag folgen wir unserer Routine: Wir lernen neues Material, malen, basteln und proben Aufführungen.


Das Leben von Kindern sollte lebhaft, aktiv, fröhlich und sicher sein, selbst inmitten der Schrecken des Krieges. Wir, ihre Lehrer, tun alles, was wir können, um dies zu ermöglichen.




 
 
 

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